Warum ich Häkelnadeln drechsle

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Häkelnadeln nach Deinem Wunsch

Du hast eine genau Vorstellung davon wie Deine Häkelnadel aussehen soll?
Das ist toll! Schick mir eine Skizze.

Du weißt es noch nicht so richtig und Dir gefallen zwei drei Modelle?
Dann schreib mir was Dir an welchem gefällt und wir überlegen zusammen wie ich Dir Deine Traumnadel entwerfen kann.

Aber warum mache ich so etwas überhaupt?

Im Gespräch mit verschiedenen Leuten bin ich immerwieder auf den Satz gestoßen
„das kann ich nicht mehr“ .

Irgendwann nahm ich diesen Satz einfach nicht mehr hin.
Ich war diese Oberflächlichkeit einfach leid.
Also fragte ich genauer nach.

Was ich teilweise hörte heute mich fast um.
Aber nicht weil es so überraschend war, sondern weil die Erklärung so einfach war.

Und die Lösung war es teilweise auch.

Also was war geschehen?

Oftmal – und viele von Euch werden mir da beipflichten-
hören von etwas älteren – und leider mittlerweile öfters auch schon jüngeren Mitmenschen
„ich kann nicht mehr wegen meiner Knochen und Gelenke“

Leider höre ich diesen Satz immer häufiger.
Ich fragte verschiedene Bekannte was Sie denn gern noch tun würden wenn es denn mit den Gelenken noch ginge.

Während es bei den Herren eher um das Thema Angeln, Sport und Camping ging,

war es bei den Damen eher die Einschränkung bei handarbeitstechnischen Fähigkeiten.

Ich kenne eine Menge Leute die mittlerweile leider nicht mehr häkeln können.

Sie können die Nadel nicht mehr richtig halten,
weil Sie die Finger nicht mehr richtig zusammen bekommen.

Ich war zu dem Zeitpunkt so unwissend und sagte „dann hol Dir doch eine mit einem dickeren Griff“. Darauf erntete ich nur ein müdes Lächeln. Das schockte mich ein wenig und ich fragte erneut nach. „Das gibt es nicht“ oder „sie sind sehr teuer, das kann ich mir nicht leisten“ bekam ich als Antwort.

Ich war erneut völlig von den Socken.
Ich dachte ernsthaft es wäre für jedes erdenkliches Problem schon eine Lösung gefunden worden.
Aber hier schien mir eine große Lücke zu klaffen.

Also befragte ich das Internet.

Ich ging in Läden und frage auch dort nach. Wieder erntete ich nur ein müdes Lächeln.
Das konnte es doch wohl nicht sein?

Ich überlegte hin und her und belas mich zu Themen wie Rheuma, Gicht, Arthrose und Arthritis.
Lies mir von betroffenen Ihre vorhandenen Probleme erklären.

Als nächstes lernte ich eine Menge über Holzarten und Ihre Eigenschaften.

Dann entwarf ich den ersten Prototyp.

Ich ging damit zu Verwandten und Bekannten und fragte was ich verändern könnte.

Da es verschiedene Probleme waren, entwarf ich noch einen zweiten. Dieser war etwas anders.
Und ich entwarf noch einen – einen total anderen.
Und wieder ging ich zu meinen Bekannten um Rücksprache zu halten und Erfahrungen zu sammeln.

Langsam wurde es so wie ich es wollte.
Natürlich gibt es keine Häkelnadel die für alle Hände gleich ist, aber es gibt gewisse Modelle, die auf jeden Fall angenehmer für viele Menschen mit Hand- und / oder Gelenksproblemen sind.

Aber welches problem haben die meisten Menschen in den Händen?
Sie können durch schwellungen die Hände nicht mehr richtig schliessen.
Odt geschieht dies durch Entzündungen oder durch Wassereinlagerungen.

Meiner Erfahrung nach bevorzugen Menschen mit solch einer Art Problem,

eher Häkelnadeln mit dickeren Griffen.

So wie zum Beispiel Dieses Modell hier:

Als ich dieses Modell entwarf waren alle der übereinstimmenden Meinung das dies das komfortabelste war und Sie bei Ihren Problemen am ehesten unterstützen konnte.

Doch nun kam ein anderes Problem hinzu.
Es gibt die „Forkenhalter“ und die „Gabelhalter“

Die „Forkenhalter“ wie ich Sie nenne – und selber auch einer bin-

halten die Häkelnadel in der ganzen Hand,

und stützen eher mit dem Daumen oder dem Zeigefinger ab.

Die „Gabelhalter“ halten die Häkelnadel eher elegant wie einen Stift.
Sie verlagern dieganze Kraft eher in den Daumen und Zeigefinger.

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